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JPG bearbeiten - wie?

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  • JPG bearbeiten - wie?

    Hallo liebe ACDSEE-User,

    ich hoffe auf Eure Hilfe. Seit einiger Zeit mache ich die Fotoverwaltung mit ACDSEE, die Bildbearbeitung mache ich aber meistens mit Luminar 4.3, welches ich als Plugin aktiviert habe. Aber auch mit Photoshop Elements 2021 und mit AffinityPhoto, speziell wenn es um Freistellungen (brauche ich relativ oft) und Reparaturen geht, da ist auch ACDSEE Ultimate 2021 bei weitem nicht so gut.
    Trotzdem möchte ich in Zukunft auch mehr Bearbeitung mit ACDSEE machen, weil es einfach praktisch ist, nicht so oft wechseln zu müssen. Jetzt habe ich aber schon mehrmals gelesen (auch in anderen Foren), dass man auch bei JPG-Bildern (ich nutze RAW fast nie) die Bearbeitung im Entwicklungsmodus beginnen soll. Und das kommt mir persönlich sehr umständlich vor, alleine schon wegen dem Speichern der Daten. Wegen der Sicherheit kann es ja nicht sein, da ja das Originalbild sowieso unter "Originaldateien" gespeichert wird.

    Bei mir ist es so, dass ich praktisch nie ein Bild nach längerer Zeit nochmals nachbearbeite, das spätere Aufrufen der Arbeitsschritte brauche ich also nicht. Was wäre also der Vorteil wenn man mit dem Modus Entwickeln beginnt? Wie macht Ihr es bei JPG-Bildern?

    Ich lasse mich aber gerne belehren und bin um jeden ACDSEE-Tip dankbar, da mir das Programm grundsätzlich (bis auf die Reparatur- und Auswahlwekzeuge) sehr zusagt.

    Vielen lieben Dank im Voraus für Eure Antwort(en)
    Inge

  • #2
    Zitat von Ingeneu Beitrag anzeigen
    Was wäre also der Vorteil wenn man mit dem Modus Entwickeln beginnt?
    Imho gar keiner.

    Wie macht Ihr es bei JPG-Bildern?
    Gar nicht. Ich stecke ja auch kein gebackenes Brot wieder in die Rührschüssel. Bei mir stehen JPGs immer am Ende der Produktion und werden nicht mehr bearbeitet. Zwischen RAWs und JPGs stehen ggf. TIFFs.



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    • #3
      Entwickeln hat folgende Vorteile:
      • Die Berechnung erfolgt als Formelsatz in einem Rutsch. Das Ergebnis wird nicht gespeichert, sondern nur der Formelsatz. Damit gibt es, speziell bei einem neuerlichen Aufruf der Entwicklung, keine Rundungsfehler. Du hast mehr Auflösung.
      • Die Korrekturfunktionen, die Du einsetzt sind nicht unabhängig voneinander - z.B. Eine Belichtungskorrektur kombiniert mit einer Gradationskurve. Kommst Du mit der 2. Korrektur nicht so richtig ans Ziel, kannst Du die 1. nachkorrigieren um dann mit der zweiten wieder weiterzumachen. Wenn Du so an die 5 Korrekturfunktionen gleichzeitig einsetzt, kämest Du bei der Bearbeitung ganz schön schwitzen.

      Abschließend musst Du das Foto Bearbeiten, da bei der Weitergabe (z.B. Fotobuch) die Entwicklung-Informationen verloren gehen würden. Ein Zuschneiden oder manchmal auch eine automatische Tonwertkorrektur mit einem Wert 2 bis 8 bewirken, dass die Änderungen der Entwicklung in Bild eingerechnet werden. Die Bearbeitung kann eventuell auch als Batch-Job (Stapelverarbeitung/Belichtungskorrektur)

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      • #4
        Zitat von Emil Beitrag anzeigen
        Gar nicht. Ich stecke ja auch kein gebackenes Brot wieder in die Rührschüssel...
        Danke, das ist witzig.
        Aber Du bist ein Vollprofi - und ich fotografiere halt hauptsächlich in JPG (nicht in RAW), habe also schon das Brot, welches ich ab und an noch ein wenig verfeinern möchte. Aus Deiner Bemerkung lese ich heraus, dass der Entwickeln-Modus für mich also nutzlos ist. Richtig?

        Harald Bruckner
        Vielen Dank, das mit den Korrekturfunktionen leuchtet mir ein.
        Nachdem ich aber letztendlich doch wieder vom Entwickeln-Modus in den Bearbeitungsmodus muss, erscheint mir das bei kleineren Anpassungen umständlicher, als direkt im Bearbeitungsmodus zu korrigieren.

        Grüße, Inge

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        • #5
          Sind es nur kleinere Anpassungen, hast Du zweifellos recht. Wird es nur ein wenig kniffliger wirst Du bei der Entwicklung als Zwischschritt landen.
          Übrigens verwende ich auch nur JPEG. Die Fuji hat eine sehr gute Belichtungsmessung und Weiißabgleich und einen dermaßen guten RAW Entwickler eingebaut, dass Korrekturen sehr selten und nur minimal erforderlich sind. Die Ergebnissen sind mit einer selbstgemachten RAW Entwicklung nicht zu topen.
          Ander sieht es bei der Sony RX100 meiner Frau aus. Hier platzen die Lichter in Jpeg auf und die Farben sind unnatürlich bunt (obwohl alle Effekte abgeschaltet sind). Bei der kommt man nur mit RAW zu vernünftigen Ergebissen.

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          • #6
            Harald Bruckner

            Ganz herzlichen Dank für die Antwort.

            Das mit der SONY RX100 kann ich nur bestätigen. Ich hatte die RX100 III und stieg wegen dem Zoom um zur die RX100 VI, ganz nett, natürlich lichtstärker, aber die Farben sind mir auch viel zu bunt, bin gerade dabei, sie zu verkaufen. Ich verwende für meine Reiseberichte sehr gerne die Pana Lumix TZ202, da passt (nach Justierung) wirklich alles. Zudem werke ich noch mit der kleinen LUMIX G und mehreren Objektiven, habe auch noch die Panasonic DC-G9EG-K Lumix G Systemkamera mit verschiedenem Glas - aber eher zur Spielerei oder für lichtarme Situationen. Hauptsächlich aber die TZ202, weil sie sehr handlich ist. Ich liebäugle aber ganz stark mit der Fuji X-T3 System - obwohl die für die Reise doch etwas unhandlich ist. Mal sehen, vielleicht statt der großen Pana....

            Dann werde ich also bei "meinem" System der Bearbeitung im Bearbeiten-Modus bleiben und werde mich tatsächlich mehr auf ACDSEE konzentrieren. Ist zwar immer noch etwas altbacken gegenüber dem Mitbewerb, trotz den Farbrädern, mit denen ich wenig anfangen kann. Der Farb-EQ reicht völlig, für meine kleinen Korrekturen. Und für manchmal nötige Freistellungen und Fehlerentfernung nehme ich sowieso Affinity oder auch PSE - die sind da wirklich unschlagbar, da kann ACDSEE noch viel lernen.

            Vielen Dank nochmals, Inge

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            • #7
              Zitat von Ingeneu Beitrag anzeigen
              Aus Deiner Bemerkung lese ich heraus, dass der Entwickeln-Modus für mich also nutzlos ist. Richtig?
              Was für dich richtig ist kannst du nur selbst wissen; jeder hat andere Vorlieben. Der Entwickeln-Modus und der Bearbeiten-Modus in AC haben zum großen Teil völlig unterschiedliche Werkzeuge. Den Light-EQ im Entwickeln-Modus mag ich z.B. sehr, den gibt es sonst nirgendwo. Den Bearbeiten-Modus benutzt ich eigentlich nur um in Screenshots ein paar Anmerkungen einzufügen. Zum Bearbeiten einzelner Fotos nehme ich gerne PS. Für Stapelbearbeitung benutzte ich gerne Imagemagick, für Metadaten Exiftool, ...

              Wenn man dann einen ganzen Zoo an Bildbearbeitungs-Software verwendet - aus welchen Gründen auch immer - dann speichert man alle Zwischenschritte in TIFF-Dateien um Verluste zu vermeiden. Erst das Endergebnis, das weitergegeben wird, wird dann ggf. als JPG gespeichert.

              Bei uns werden solche JPGs sogar regelmässig von der Platte geputzt. Erhalten bleiben nur die RAWs und die TIFFs.


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              • #8
                Hallo Ingeneu!
                Meine Erfahrung mit diesen Kameras:
                Die SonyX100 VI hat als Alleinstellungmerkmal die konkurrenzlose Größe. Mit der Profileinstellung P0 oder P2 wird die Buntheit und Überschärfung erträglich. Oder noch besser sind minimale Korrekturen mit dem ACDSee RAW Entwickler (aufgenommen mit Profil P2).

                Bei der Panasonnic habe ich Qualitätsmängel festgestellt. Außerdem saugt sie beim Ausfahren des Objektivs jede Menge Staub auf Sensor und Glas. Ein Heidenaufwand, wenn sie keine Wechseloptik hat.
                Wenn es um Qualität geht ist FUJI wirklich eine gute Wahl. Ich würde wegen der Größe zur X-E3 greifen. Die Qualität liegt auf sehr hohem Halbformat Niveau (ident mit der X-T3). Der Preis ist gerade stark gefallen. Das Standard Zoon ist eine Spitzenoptik.

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                • #9
                  Hallo Harald,
                  vielen Dank. Ich gebe meine RX100 VI ab, weil ich praktisch bei jedem Foto (trotz Profileinstellungen) die Sättigung reduzieren muss. Das war auch bei der RX100 III so. Meistens mache ich das per Batch, ist aber dennoch umständlich. Bei der TZ202 passt (nach Feinjustierung) das fertige JPG für mich und meinen Verlag zu 100 Prozent. Ich nutze sie schon seit über 2 Jahren sehr intensiv, von der Wüste bis zur Antarktis und stürmischen Segeltörn - ich hatte noch nicht die geringsten Probleme, auch nicht mit Staub etc. Vielleicht hatte ich auch nur Glück damit.
                  Einziger Nachteil ist die schwache Lichtstärke beim Zoom, aber genau das fest eingebaute Zoom ist für mich sehr wichtig, da ich in vielen Situationen schnelle Schnappschüsse brauche und ein Objektivwechsel oft gar nicht möglich wäre. Und da ich sowieso fast ausschließlich bei Schönwetter fotografiere, ist die geringe Lichtstärke nicht wirklich wichtig, von der Offenblende mal abgesehen. Außerdem ist bei vielen Reisen sowieso ein Profi-Fotograf dabei.

                  Aber mit den Fuji's werde ich mich noch ausführlich beschäftigen. Hatte ja schon mal eine FinePix S2 Pro, kam damit aber nicht zurecht, wechselte zu Nikon und dann zu Panasonic. Mit deren Kameras bin ich sehr zufrieden. Dennoch reizt mich eine kleine, handliche Fuji, werde mir die X-E3 sicher ansehen. Würde Fujifilm eine kleine Kompakte mit Fix-Objektiv mit 4- oder 5-fach Zoom anbieten - dann hätte ich sie ganz sicher schon...

                  Gruß, Inge

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                  • #10
                    Hallo Emil,

                    Zitat von Emil Beitrag anzeigen
                    Den Light-EQ im Entwickeln-Modus mag ich z.B. sehr, den gibt es sonst nirgendwo.
                    Das stimmt, den liebe ich auch, brauche ich zwar eher selten - und wenn, verwende ich ihn im Bearbeiten-Modus.

                    Gruß, Inge

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